Ich kapiere die DSGVO nicht!

Erst dachte ich ja, das wäre wieder so eine Casting Show, in der grenzdebile Hungerhaken knochenklappernd in der Gegend rumstaksen und sich von einem bösen Weib mit Kreischstimme zu erniedrigenden Tätigkeiten nötigen lassen. Und als sich Facebookfreunde haareraufend darüber ausließen, wie viel Meter Nerven sie dieses DSGVO schon gekostet hätte, habe ich noch gesagt „Ich guck so’n Scheiß erst gar nicht.“

Aber jetzt das:

  • Eine Autoren-Kollegin musste jetzt in einer Arztpraxis unterschreiben dass es okay ist, wenn man sie mit ihrem Namen anspricht.
  • Unser Lokaljournalist und -fotograf erscheint nicht zur höchstfestlichen Einweihung unserer Badestelle und ich muss vermuten, dass es wegen der DSGVO ist.
  • Abmahnanwälte sitzen schon sabbernd in ihren Glaspalästen und warten wie dicke Spinnen auf arme Sünder, die das Glaubensbekenntnis der DSGVO  nicht fehlerfrei runterrasseln können.
  • Auf der anderen Seite brütet Bayern gerade ein Polizeigesetz aus, das jeder Diktatur zur Ehre gereichen würde, und das das glatte Gegenteil von Datenschutz für die Betroffenen ist.

Ich fühle mich bedroht. Von so viel Schwachsinn. Von meiner Ohnmacht dagegen.

Ich gehe jetzt weinen.

Januar 2018

Liebe Leser und Auftraggeber,

haben Sie sich etwas vorgenommen für 2018? Vielleicht einen Roman zu vollenden? Eine Firma zu gründen? Ein neues Produkt zu entwickeln?

Dann wird es Zeit, denn der Januar ist schon bald vorbei! Aber das sage ich auch zu mit selbst 😉

In diesem Sinne!

Ihre Astrid Ann Jabusch